Neue Tiere – und Pflanzen – kommen in Quarantäne

Damit man sich keine Krankheiten oder Parasiten in die bestehenden Aquarien holt.

Dies kann nicht nur bei Wildfängen passieren. Man weiß nie so ganz genau, wer alles mit beim Verkäufer oder Züchter oder im Laden in den Becken sitzt oder vorher saß.

Neue Tiere und Pflanzen sollen mindestens 4 Wochen in extra Behältnissen bleiben, um sie gut beobachten und ggf. behandeln zu können.

Größe, Art, Ausstattung

Ich nutze dazu Plastikboxen, denn nicht nur ich hab den Verdacht, dass Glasaquarien, zu Quarantänezwecken eingerichtet, ganz schnell zu dauerhaften Aquarien werden 🙂

Die Einrichtung einer Quarantänebox richtet sich natürlich vor allem nach dem Bewohner. Wenn die es wärmer mögen, muss der Heizstab mit rein.

Im obigen Bild hab ich noch den kleinen Filter vergessen.

Aber weniger – Bodengrund, Pflanzen, Deko – ist hier mehr, denn du willst häufig und einfach Wasserwechsel machen. Und jederzeit alles überblicken können, ob nicht kleine Würmchen oder Eier oder Egel herumschwirren …

Meine abgebildete Box oben ist ungefähr so groß wie ein Schuhkarton – 36 x 26 cm und 14 cm hoch. Das ergibt rund 10l. (Im Bild siehst du die schmale Seite.)

Ich bin der Meinung, die Quarantänebehausung – jedenfalls für Schnecken – muss nicht ganz so geräumig sein wie die endgültige, denn zum Wassernwechseln und wieder Beheizen beispielsweise muss es handlich bleiben. (Auch dafür ist Plastik besser als Glas.)

Ein Deckel ist praktisch, denn manche Bewohner neigen zum Flüchten. Und die Temperatur lässt sich so auch besser halten.

Füttern

Gefüttert wird ganz normal, wie du im Aquarium auch füttern würdest.

Für Schnecken – besonders für Wildfänge – tu ich ein Seemandelbaumblatt (für den Aufwuchs, der sich bald bildet, aber auch für die Wasserqualität) und eine Algenplatte hinein.

Wasserwechsel erfolgen nach Bedarf.

Pflanzen

Mit Pflanzen hat man sich leicht Schnecken/-eier eingefangen, und nicht jeder will das. Oder schlimmer: Libellenlarven oder Schneckenegel.

Deshalb werden auch Pflanzen gewässert. Beispielsweise in einem Eimer, bei dem täglich das Wasser gewechselt wird.

Auch zu viel Dünger wird so ausgespült, bevor er ins Aquarium gelangen kann.

Ein Gedanke zu “Neue Tiere – und Pflanzen – kommen in Quarantäne

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