Wenn mir ein Becken zu schön wird, verwüste ich es wieder

Neeee. Aber in meinem 54l-Wohnzimmerbecken wurde die Amazonas-Schwertpflanze (Echinodorus Griesebachii) übermächtig.

Sie hat innerhalb kürzester Zeit (3 Monate?) breite feste Riesenblätter gebildet, damit tatsächlich das halbe Aquarium eingenommen und sehr viel Licht geschluckt.

Die Blätter trieben auf der Oberfläche.

16. Dezember, nach dem Boden-Austausch

Aber da ich ihr keinen angemessenen Raum mehr bieten konnte (größere Becken als die 54l hab ich nicht), hab ich sie abgegeben.

Sie passte nicht mal in meinen 10l-Eimer, als ich sie rausgenommen hab!

13. März, vor Abgabe

Natürlich hab ich diese prächtige Pflanze nicht einfach entsorgt

Ich hab sie an jemanden mit einem größeren Aquarium weitergegeben.

Und nun sieht mein Becken trostlos und verwüstet aus, denn natürlich fehlt die schöne Pflanze optisch, und die verbliebenen und her geholten neuen Pflanzen (aus anderen Becken) sind noch nicht so groß.

Und sie stehen nach dem Eingriff auch noch ein bisschen kreuz und quer – müssen sich erstmal aufrichten.

(Zusätzlicher unordentlicher Eindruck entsteht, weil grad alle Schnecken vorn sind, da ich kurz vorher gefüttert hatte.)

So sieht es heute aus (15. März)

Dies ist mein blättriges Aquarium.

(In der Küche hab ich das mit mehr Stängelpflanzen.)

In der linken Eckeeeeeee …

Links versteckt sich der Eckfilter hinter meinem Prachtstück von Anubias.

Die Mitte

… wird dominiert von der großen Wurzel. Um sie herum tummeln sich

  • (links hinten) Javafarn und eine neue, ganz kleine Amazonas-Schwertpflanze
  • (Mittel-/Vordergrund) ein roter Tigerlotus und eine Cryptocoryne mit rötlichen Stängeln,
  • (rechts) eine grüne Cryptocoryne

In der rechten Eckeeeeeee …

Die rechte Ecke wird im Hintergrund aus einer „Wand“ Roten Papageienblatts bestehen. (Dahinter wird sich auch der Heizstab gut verstecken lassen.)

Davor hockt eine große Wolke niedrige Anubias – zum Ausgleich für die linke, große.

Links große Anubias-Blätter – rechts große Seekannen-Blätter

Da ich die rechte Aquarienwand auch immer als Draufsicht sehe, wenn ich aus meinem Zimmer komme, wollte ich hier meine Lieblingspflanzen haben: Die Wasserblättrige Seekanne. Und die pinkfarbenen Papageienblätter sehe ich so auch sofort.

Blendschutz

Und weil es plötzlich so viel heller geworden ist, weil ja die floatenden Riesenblätter des Echinodorus raus sind, hab ich ein paar Froschbisse eingesetzt, damit es heimeliger für die Salmler und die neuen Otocinclus-Wels’chen ist, bis die Pflanzen größer sind.

Und in den Ecken vorne links und rechts stehen jeweils noch ein paar Stängel Bacopa, die das ganze irgendwie aufgeräumter und symmetrischer wirken lassen.

Die Rückwand soll wieder zuwachsen.

Ich kann es kaum erwarten, bis sich alles so entwickelt, wie ich es mir vorstelle.

Im Moment wirkt es mir noch zu unordentlich. Ist ja auch noch unfertig.

Ich freu mich schon so auf die Kontraste zwischen grün und rot. Dazu passend ja auch die roten Salmler.

Schließlich ist das hier ja mein „Vorzeigebecken“. Wenn ich nur noch ein einziges behalten könnte, wäre es das – mein Schaubecken.

Mit all meinen Lieblings-Spezies an Tieren und Pflanzen.

(Klingt viel, ist aber nicht überbesetzt – vieles sind Restbestände früher größerer Truppen):

Fische

  • 6 Funkensalmler
  • 3 Erdbeersalmler
  • 1 Black Molly
  • 3 Corydoras Zwergpanzerwelse (fressen am Boden)
  • 2 Otocinclus-Welse (fressen Aufwuchs von Einrichtung und Scheiben)

Schnecken

  • 3 Rennschnecken (fressen Aufwuchs)
  • 1 Apfelschnecke
  • Posthorn-, Blasen-, Turmdeckelschnecken (genoppte und Indische)

Garnelen

Zwerggarnelen der blauen Linie, also

  • schwarze,
  • Black Rili,
  • Blue Dream – und bald auch
  • Bloody Marys (knallrote – ja, die gehören genetisch zur blauen Linie)

Hab schon gedüngt und bin jetzt ganz hibbelig, weil ich’s fertig sehen will. Aber dran ziehen kann ich ja nun mal nicht 🙂

So, um nachvollziehen zu können, ob | wie schnell | wie es sich entwickelt, hier das Fototagebuch (to be continued):

15. März

Aha, was nicht zu sehen war:

  • Es gibt grünen Bewuchs auf den Scheiben. (Dafür leben hier jetzt 2 Otocinclus und 3 Rennschnecken.)
  • Es gab ein Büschel grüne Fadenalgen oben an der Wurzel (hab ich abgezupft).
  • Und auf einigen Blättern, z. B. links bei der großen Anubias, sitzen schwarze Algen.

Seh ich aber nicht als Problem. Das kriegen wir schon wieder hin.

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