Gemixtes Futter

Da ich jetzt in 4 Räumen Aquarien stehen habe, darin aber futtermäßig recht unkomplizierte Tiere (Guppies, Salmler, Welse, Schnecken und Zwerggarnelen), hab ich alle Futter, die ich so besitze, in 4 Gläschen miteinander vermischt. Jetzt steht eins neben jedem Aquarium, und ich muss nicht jedes Mal meine Dosen von Raum zu Raum tragen.

Am besten funktionieren sie mit ganz weiter Öffnung, damit man gut mit der Hand reinfassen kann.

Sie enthalten im Moment z. B.

  • Spirulinatabletten
  • getrocknete Tubifex und Daphnien
  • Zierfischfutter, bestehend aus Meeresgetier und Pflanzen
  • Reste des Bettafutters
  • Reste der Perlen und Ringe von Garnelen-/Krebsfutter (die sind auch tierisch und pflanzlich gemixt)
  • Kürbis-, Paprika- und Brennnesselsticks
  • Calciumtabletten

Und in jedem auch schön etwas Montmorillonit für die Schneckenhäuser. Macht den anderen Mitbewohnern nichts aus.

Dazu haben sie natürlich auch immer getrocknetes Herbstlaub und Erlenzapfen im Becken.

Und es gibt auch mal Lebendfutter. (Tubifex leben in den Becken. Mexikanische Bachflohkrebse. Aber Lebendfutter auch in Form von Garnelennachwuchs oder Cyclops, die sich bilden, wenn ich zu gut füttere.)

So füttere ich abwechslungsreich, vergesse keins der Döschen, die ich irgendwann mal gekauft habe, und muss nicht groß überlegen, ob ich genug tierisches oder pflanzliches füttere oder auch genügend Calcium. Oder schon länger eine Tiergruppe versehentlich hungern lasse.

Auf diese Weise findet wirklich jeder regelmäßig, was er mag.

Beim Füttern auf die Bedürfnisse der einzelnen eingehen

Das kann ich ja immer noch, indem ich z. B. den kleinsten Schnecken, Salmlern und Guppybabies mehr pulverisiertes Futter, z. B. zerbröselte Spirulinatablette, gebe. Oder den Zwerggarnelen auch mehr Spirulina als tierisches Futter.

Schnecken fressen alles. Guppies auch.

Welse fressen mehr vom Boden, meine gehen aber auch nach oben und fleddern mit an dem Futter rum, was da schwimmt.

Salmler fangen lieber herabfallendes Pulver ein und können auch nicht zu große Bröckchen ins Maul kriegen.

Aber wenn man seine Tiere gut beobachtet, sieht man, ob alle genügend abkriegen und was sie brauchen.

Damit niemand zu kurz kommt, für Abwechslung sorgen

Manche der Futterteile (getrocknete Tubifex-Ballen, bestimmte Mischfutter, Bettasticks) treiben oben auf der Oberfläche und rieseln dann erst herunter, wenn die Guppies und teilweise auch die anderen Fische es zerfleddern.

So fällt genug Pulverförmiges ab für die, die lieber den herunterfallenden „Schnee“ fressen.

Einiges bleibt auf den Blättern der Pflanzen liegen. Da finden Garnelen und Schnecken ihre Nahrung.

Und für die, die vom Boden fressen, wie die gründelnden Welse, gibt’s auch noch genug. Sticks und Spirulinatabletten liegen ja auch am Boden.

Und IM Boden kümmern sich dann die Turmdeckelschnecken um die Reste.

Und ich füttere auch immer mal an anderer Stelle bzw. streue das Futter großflächig über die Oberfläche, damit manche lahmen Schnecken oder dummen Tiere, die sonst nicht zu schnell an der Vorderseite des Beckens sein können, auch genug finden.

Ich glaub, meinen Tieren bekommt diese Methode. Und mir vereinfacht es die Fütterung.

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