Lieblings-… (Welche Gestaltung, Technik usw. hab ich am liebsten?)

Seit 2 1/2 Jahren betreibe ich nun die Aquaristik.

Angefangen hab ich mit einem 25l-Becken (40 cm) mit Buddha-Dekoration (so stand es in einem Fischgeschäft, und das wirkte sooo beruhigend auf mich). Mit einem Betta.

Leider hat der Betta nicht lange gelebt, und seine Nachfolger auch nicht. So war der Start für mich immer mit Sorgen und Selbstvorwürfen verbunden. Ich wollte schon wieder alles aufgeben damals.

Dann bekam ich vom Schatz ein paar Endlers Guppies. Zuerst nur die Männchen, weil ich ja keine Bevölkerungsexplosion wollte und die auch schöner aussehen als die Mädels.

Ich besorgte ein größeres Aquarium für sie (60cm/54l). Und richtete es für sie ein.

Ich war in einer Schneckengruppe auf Facebook und bekam dort mit, welche schönen Schneckenarten es gibt. Ich fing an, Schnecken hinzuzufügen. Wollte Posthörner nach Farbe getrennt züchten, deshalb schaffte ich mir weitere 12l-Aquarien an.

Ich merkte, wie entspannt Aquaristik sein kann, wenn man sich nicht ständig um das Tier sorgen muss. Wenn es einfach läuft. Wenn man den Kopf frei kriegt, um sich auch mit der Schnecken- und Pflanzenvielfalt zu beschäftigen.

Die Guppy-Männer wurden allerdings immer weniger entspannt.

Weshalb ich nun auch die Weibchen übernahm, die viel gelassener herumschwammen. Zuerst getrennt hielt, in einem weiteren 60cm-Becken. Und sie schließlich doch zusammen in einem Becken hielt. Sofort normalisierte sich auch das Verhalten der Männchen.

Die Guppies leben jetzt in ihrem eigenen 60cm-Becken in der Küche, und noch haben sie es nicht übervölkert. Es reguliert sich irgendwie von selbst, würde ich sagen.

Ich mochte inzwischen auch das Schwimmverhalten von Salmlern gern. Die sind viel langsamer, stehen im Becken verteilt oder bewegen sich ruhiger. Also hatte ich bald noch ein Aquarium.

Und eine Frau, die Schnecken bei mir abholte, sagte, sie hätte Zwerggarnelen zu verschenken. So kam ich an meine ersten Red Fires und bald von einer anderen Schneckenabholerin an eine „Mischertüte“.

Damit begann die nächste faszinierende Phase: Garnelen nach Farbformen züchten. Mein Red Rili-Stamm ist aus einer einzigen Red Rili-Dame (und einem braunen Männchen) entstanden.

Heute habe ich fast alle Farben, die meisten nicht als fertigen Stamm gekauft (nur die Orange Sakuras), sondern aus dieser Mischertüte herausgezüchtet.

Lieblings-Beckengröße: 60cm / 54l

Man kann schon was damit anfangen. Beim Übergang vom 40 zum 60cm-Aquarium kam mir das neue richtig geräumig vor.

Man kann kleinere Fische drin halten, auch zwei Sorten auf einmal. Und kleine Welse.

Es ist auch Platz für die größeren Schnecken wie Tylomelanias oder Cappuccinos oder Apfelschnecken.

Man kann sie gut einrichten. Und sie machen trotzdem nicht zu viel Aufwand mit Wasserwechseln usw.

Es sind auch „nur“ 54l, nicht 80 oder über 100. Was ich beruhigend finde, sollte mal eins leck gehen.

Ich hab lieber mehrere kleine als ein riesiges. Aus diesem Grund, und aus Gründen der Gestaltungsfreiheit (und weil so nicht alle Tiere krank werden, sondern nur ein Teil des Besatzes, sollte mal was sein).

Im Moment hab ich keinen Drang, mich weiter zu vergrößern. Ich finde die 60cm-Größe und die Tiere, die ich hierin halten kann, ideal.

Lieblingsfische: Feuertetras/Funkensalmler

Sie sind hübsch, ruhig. Ich mag ihr entspanntes Schwimm- und Gruppenverhalten. Schatz hatte eine Gruppe, die absolut scheu war. Ich hatte mit meinen von Anfang an Glück, und sie lassen sich gern blicken.

Andere kleine Salmler und Bärblinge hab ich inzwischen auch, aber die Funken sind mir immer noch die liebsten.

Und wen ich auch richtig niedlich finde, sind meine kleinen Corydoras-Welse.

Lieblingsschnecken: Yodas

Hm, hier eine Lieblingsart zu benennen ist echt schwer. Ich hab angefangen mit Blasenschnecken. Hab jeder von ihnen einen Namen gegeben. Fand die schon niedlich und ihr Verhalten spannend zu beobachten.

Posthörner finde ich auch hübsch. Ich hab metallisch-rote, rosane (Finchens) und blaue.

Irgendwann hab ich wohl fast alle Aquarienschnecken mal gehalten (viele von ihnen hab ich noch): Cappucchinos, viele Turmdeckelsorten, Apfelschnecken. Renn- und Geweih-. Tylos. Auch Raubschnecken.

Sie sind alle faszinierend auf ihre Weise. Besonders, wenn man ganz genau hinschaut: Dann trägt die Nöppi nämlich eine Dornenhalskette, andere haben ein total niedliches Gesicht …

Mit meiner Lieblingsschnecke – der Eiförmigen Schlammschnecke „Yoda“ – hatte ich bisher leider noch kein Glück. Die haben nicht lange gelebt bei mir, sind über den Rand gefallen (die quetschen sich durch die kleinsten Ritzen) oder waren einfach verschwunden.

Aber süüüüß sind die!

Lieblingspflanze: Wasserblättrige Seekanne

Nymphoides hydropHYLLA Taiwan – nicht nur, weil sie meinen Nachnamen trägt. Ich finde, sie sieht irgendwie nach Jugendstil-Gemälden aus.

Ach, aber ich mag auch Lotus- und Anubias-Blätter. Oder die buschigen Stängel von Limnophila.

Am liebsten hab ich die Kombination aus mehreren Wuchsformen nebeneinander. Das macht es spannend. Und üppig. Einfach schön anzuschauen.

Was ich nicht mag ist, wenn es unordentlich und unpraktisch wird. Wasserpest wächst kreuz und quer. Moose treiben im ganzen Becken herum, wenn man nicht aufpasst.

Aber ich finde Christmas Moos hübsch. Das bleibt auch an Ort und Stelle.

Und Wasserlinsen – na ja.

Meine Wunschpflanze für’s Wohnzimmerbecken ist noch die pilzförmige Hydrocotyle. Und ja, vielleicht auch die kleeblattförmige.

Lieblingsboden: Hell oder dunkel?

Schwarzer Dennerle Quarzkies.

Für sich betrachtet ist der helle Rosis-Naturkies, mit dem ich angefangen habe, total schön. Eben Natur und jedes Körnchen einzigartig.

Aber es wird dreckig. Bei gewissen Algen wird er braun. Mulm zeigt sich.

Ist zu schwer für Welse und manche Schnecken, um ihn umzugraben.

Und für Garnelen zu hell. Sie bleiben dann immer blass durchsichtig.

Deshalb hab ich einen Teil meiner Aquarien auf den schwarzen Kies umgestellt und tue das wohl auch noch mit dem Rest (noch 2 60cm-Becken).

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